
Brokkoli grillen mit Zitrone und Parmesan
Brokkoli grillen mit Zitrone, Knoblauch und Parmesan: außen kräftige Röstaromen, innen saftig und in rund 25 Minuten fertig.
Rezept ansehen →Röstaromen, Biss & die richtige Hitze
Entdecke 24 abwechslungsreiche Gemüsegerichte vom Grill – von Zucchini und Paprika bis Brokkoli, Fenchel, Kürbis, Kohlrabi und Corn Ribs. Mit Hitzetabelle, Vorbereitungstipps und passenden Filtern.
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Die passende Grillmethode
Die Struktur des Gemüses entscheidet, welche Methode die besten Röstaromen und den richtigen Biss liefert.
Zucchini, Aubergine, Paprika, Spargel, Lauch und vorgegarte Gemüsescheiben werden direkt über der Hitze schnell geröstet. Häufig wenden und nicht zu dünn schneiden.
Kürbis, Kohl, gefüllte Paprika und große Maiskolben brauchen Zeit bei geschlossenem Deckel. Am Ende sorgt kurze direkte Hitze für Farbe.
Brokkoli, Blumenkohl, Pilze, Zwiebeln und gemischtes Gemüse bleiben sicher auf der Grillfläche. Marinade und Röstaromen haften besser als in Alufolie.
Grillzeiten für Gemüse
Die Zeiten sind Richtwerte für einen vorgeheizten Grill. Dicke, Reifegrad und Grilltyp können die Dauer verändern.
| Gemüse | Schnitt | Methode | Temperatur | Grillzeit | Wichtig |
|---|---|---|---|---|---|
| Zucchini | Scheiben, 1–1,5 cm | direkt | 200–220 °C | 6–10 Min. | nicht zu dünn schneiden |
| Aubergine | Scheiben, 1,5 cm | direkt | 200–220 °C | 8–12 Min. | vorher salzen und trocken tupfen |
| Paprika | Spalten oder halbiert | direkt | 220–240 °C | 8–14 Min. | für häutbare Paprika kräftig schwärzen |
| Brokkoli | große Röschen, blanchiert | direkt / Grillkorb | 200–220 °C | 10–12 Min. | nach dem Blanchieren gut trocknen |
| Blumenkohl | Röschen oder dicke Scheiben | direkt + indirekt | 190–210 °C | 15–25 Min. | kurzes Vorgaren spart Zeit |
| Fenchel | dicke Spalten | direkt + indirekt | 190–210 °C | 16–20 Min. | Strunk als Halt stehen lassen |
| Kohlrabi | Steaks, 1,5 cm, blanchiert | direkt | 200–220 °C | 8–10 Min. | 5–6 Minuten blanchieren |
| Maiskolben | ganz oder geviertelt | direkt | 200–220 °C | 15–20 Min. | regelmäßig wenden |
| Grüner Spargel | ganze Stangen | direkt | 200–220 °C | 6–10 Min. | Enden abschneiden, dünn ölen |
| Spitzkohl | Spalten | direkt + indirekt | 190–210 °C | 12–18 Min. | Strunk hält die Spalten zusammen |
| Karotten | längs halbiert | direkt + indirekt | 190–210 °C | 15–22 Min. | dicke Möhren kurz vorgaren |
| Lauch | lange Stücke oder halbiert | direkt | 190–210 °C | 10–15 Min. | gründlich zwischen den Schichten waschen |
| Kürbis | Spalten, 2–3 cm | indirekt + direkt | 190–210 °C | 22–28 Min. | Hokkaido mit Schale verwenden |
| Rote Bete | vorgegarte Scheiben | direkt / Plancha | 200–220 °C | 8–10 Min. | ungewürzte vorgegarte Knollen nehmen |
Vier Regeln für bessere Röstaromen
Gewaschenes oder blanchiertes Gemüse gründlich trocknen. Wasser senkt die Oberflächentemperatur und verhindert kräftige Röststellen.
Zu viel Öl tropft in die Hitze und macht das Gemüse schwer. Eine dünne, gleichmäßige Schicht reicht für Farbe und Würze.
Gemüse nicht übereinanderlegen. Dicht gepackte Stücke dämpfen sich gegenseitig und bleiben blass.
Honig, Ahornsirup und süße BBQ-Saucen erst in den letzten Minuten verwenden, damit sie karamellisieren statt zu verbrennen.
Weiches Gemüse wie Zucchini, Aubergine, Paprika, Pilze, Spargel und Lauch kann roh auf den Grill. Festes Gemüse braucht entweder dünnere Stücke, kurzes Blanchieren oder eine indirekte Garphase bei geschlossenem Deckel.
Brokkoli, Blumenkohl und Kohlrabi nur wenige Minuten in Salzwasser vorgaren und danach sofort kalt abschrecken. Wichtig ist, die Oberfläche vollständig zu trocknen, bevor Öl und Gewürze dazukommen.
Öl und trockene Gewürze dürfen vor dem Grillen an das Gemüse. Zitronensaft, Essig und empfindliche Kräuter kommen häufig besser danach dazu. So bleiben frische Aromen erhalten und die Oberfläche kann kräftig rösten.
Für eine sättigende vegetarische Grillplatte kombinierst du zwei Gemüsesorten mit Grillkäse, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Brot und einem frischen Dip. Der Grillabend-Planer hilft bei Mengen und Timing.
Empfehlung & Zubehör
Grillkorb, Plancha und eine stabile Zange erleichtern das Wenden, verhindern Verluste durch den Rost und sorgen für gleichmäßige Röstaromen.
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Ein Grillkorb hält Gemüse, Pilze und kleine Beilagen zusammen, damit nichts durch den Rost fällt.
Speichert Hitze sehr gut und eignet sich für Steaks, Burger, Zwiebeln, Pilze, Fisch und Grillgemüse.
Mit einer guten Zange wendest du Steak, Burger, Bratwurst und Gemüse sauber, ohne das Grillgut anzustechen.
Mit einem Grillpinsel verteilst du Marinaden, Öl und Glasuren gleichmäßig auf Fleisch, Fisch und Gemüse.
Eine große Platte hilft, Fleisch, Beilagen, Salate oder Fingerfood sauber und hochwertig zu servieren.
FAQ zu Grillgemüse
Temperatur, Vorbereitung, Marinade und Grillmethode kompakt erklärt.
Zucchini, Aubergine, Paprika, Mais, Champignons, Spargel, Fenchel und Lauch können direkt gegrillt werden. Festes Gemüse wie Kürbis, Karotten, Kohlrabi oder Blumenkohl gelingt mit Vorgaren oder einer zusätzlichen indirekten Grillphase.
Die meisten Gemüsesorten gelingen bei 190 bis 220 °C. Dünne und wasserreiche Stücke vertragen kurze direkte Hitze, dicke oder feste Stücke benötigen zusätzlich eine indirekte Zone.
Eine dünne Schicht Öl und Gewürze genügt meist. Säurehaltige Marinaden und zuckerhaltige Glasuren besser erst nach dem Angrillen oder in den letzten Minuten auftragen.
Kohlrabi, dicke Karotten, Blumenkohl, Brokkoli und sehr feste Kürbissorten profitieren von kurzem Blanchieren. Kartoffeln sollten je nach Größe vorgekocht oder lange indirekt gegart werden.
Große Stücke schneiden, Gemüsespieße verwenden oder einen Grillkorb beziehungsweise eine Plancha einsetzen. Kleine Röschen und Würfel gehören nicht lose auf einen groben Rost.
Festes Gemüse kann vor dem Grillen gesalzen werden. Zucchini, Aubergine und Pilze nur moderat salzen, damit sie nicht zu viel Wasser verlieren. Aubergine darf bewusst vorab gesalzen und danach trocken getupft werden.